Sicherheit

Was mit Ihren Zugangsdaten wirklich passiert

Sie geben MailTransfer für kurze Zeit Zugriff auf zwei Postfächer. Diese Seite beschreibt genau, was dabei technisch passiert — ohne Marketing-Floskeln, damit Sie selbst beurteilen können, ob Sie uns vertrauen.

Lebenszyklus

Was passiert mit meinem Passwort?

Vom Eintippen bis zur endgültigen Löschung durchläuft Ihr Passwort sieben klar abgegrenzte Schritte.

Einmalige Eingabe

Sie geben das Passwort einmal im Formular ein. Die Übertragung zu unserem Server läuft ausschließlich über HTTPS.

Sofortige Verschlüsselung

Noch bevor es gespeichert wird, verschlüsseln wir es mit libsodium (secretbox, XSalsa20-Poly1305) — im Klartext landet es nie auf der Festplatte.

Schlüssel getrennt abgelegt

Der Schlüssel dafür liegt in einer eigenen Datei außerhalb der Datenbank mit Dateirechten 0600. Ein Datenbankabzug allein macht die Passwörter nicht lesbar.

Entschlüsselung nur im Prozess

Entschlüsselt wird ausschließlich innerhalb des laufenden Übertragungsprozesses — nirgendwo sonst, auch nicht in unserer Verwaltungsoberfläche.

Passfile statt Kommandozeile

Für die eigentliche Übertragung landet das Passwort in einer Datei mit Rechten 0600, niemals als Kommandozeilenargument — sonst stünde es lesbar in der Prozessliste des Servers.

Sofort geschreddert

Nach jedem Übertragungslauf wird diese Passfile überschrieben und gelöscht, nicht nur entfernt.

Automatische Löschung

Spätestens 72 Stunden nach Abschluss werden Zugangsdaten und Protokolle endgültig gelöscht — oder sofort, wenn Sie es auf der Statusseite auslösen.

Datensparsamkeit

Was wir nicht speichern

MailTransfer liest E-Mails, um sie zu kopieren — nicht, um sie auszuwerten.

  • E-Mail-Inhalte
  • Betreffzeilen
  • Anhänge
  • Adressbücher und Kontakte

In der Datenbank landen ausschließlich Zahlen und Ordnernamen für den Abschlussbericht — zum Beispiel „INBOX/Rechnungen: 214 Nachrichten", nie deren Inhalt.

Fremdschutz

Schutz vor Missbrauch

Diese Grenzen schützen nicht nur Ihre Daten — sie verhindern auch, dass MailTransfer als Werkzeug für Portscans gegen fremde Server missbraucht wird.

Nur öffentliche Adressen

Verbindungen zu internen, privaten oder lokalen IP-Bereichen werden blockiert — ein Zielserver muss aus dem öffentlichen Internet erreichbar sein.

Nur IMAP-Ports

Erlaubt sind ausschließlich die Ports 993 (SSL) und 143 (STARTTLS). Jeder andere Port wird abgelehnt, bevor überhaupt eine Verbindung entsteht.

DNS-Antworten verankert

Die aufgelöste IP-Adresse wird für die gesamte Verbindung festgehalten (DNS-Pinning); ein nachträglich geänderter DNS-Eintrag kann die Verbindung nicht mehr auf ein anderes Ziel umlenken (DNS-Rebinding).

Ratenbegrenzung

Verbindungstests und neue Transfers sind je Besucher und Zeitfenster begrenzt, damit kein einzelner Zugang das System als Scanner missbrauchen kann.

Honeypot

Ein für Menschen unsichtbares Formularfeld entlarvt automatisierte Bots, bevor überhaupt eine Verbindung aufgebaut wird.

Grundprinzip

Kopieren statt verschieben

MailTransfer liest Ihr altes Postfach und schreibt eine Kopie in das neue. Das ist keine Werbeaussage, sondern in der Software so festgelegt.

Die Quelle bleibt unangetastet

Nachrichten werden auf dem Quellserver ausschließlich gelesen. Es wird nichts gelöscht, verschoben oder als gelesen markiert.

Löschbefehle sind ausgeschlossen

Der Befehlsgenerator für die Übertragung kennt keinen --delete-Parameter — er lässt sich aus den vorhandenen Bausteinen technisch gar nicht zusammensetzen.

Betrieb

Wo das läuft

MailTransfer läuft auf eigenen Servern in Deutschland und wird von der PixAgentur in Kiel betrieben.

Deutschland IONOS Plesk PixAgentur Kiel

Zugangsdaten anvertrauen und loslegen

Der Verbindungstest ist kostenlos und unverbindlich — Sie sehen sofort, ob beide Server erreichbar sind.